About

Hei, ich bin Maren, Anfang 30, Grafikdesignerin mit viel Liebe für Wörter, Skandinavien und Zimtschnecken. 2016 bin ich von Berlin nach Norwegen ausgewandert – seitdem hat sich mein Leben auf den Kopf gestellt.

Auswandern nach Norwegen?

So lange ich denken kann, gab es in meinem Kopf immer nur ein Ziel: Skandinavien. Eines Tages, träumte ich, eines Tages wohne ich in einem roten Holzhäuschen mit weißen Fenstern, umgeben von unberührter Natur, einem glasklaren See direkt vor der Tür und den glücklichsten Menschen der Welt als Nachbarn. Ich träumte von Mittsommernächten voller Lachen und Winternächten vor prasselndem Kaminfeuer.

Ich kündigte meine Festanstellung als Grafikdesignerin in Berlin und zog nach Oslo, Norwegens wunderschöner Hauptstadt am Fjord. Mit drei vollgepackten Koffern, 15 Umzugskartons, sieben Pflanzen, zwei Meerschweinchen und Lust auf Abenteuer.

So, und was gibt’s hier?

Ich schreibe über Auswandern generell und Auswandern nach Norwegen im Speziellen. Was bedeutet es, das Leben in der Heimat hinter sich zu lassen, um in einem fremden Land noch einmal von vorne anzufangen?

Das Leben in Norwegen ist nicht unbedingt besser als in Deutschland, es ist vor allem eins – anders.

Ich erzähle von Einsamkeit und Zweifeln, die mich gerade nach dem ersten Euphorierausch immer wieder überfielen, aber auch von überwältigenden Glücksmomenten, in denen sich alles ganz leicht und richtig anfühlt.

Sind Norweger wirklich glücklicher?

Regelmäßig findet man Norwegen beim World Happiness Report der Vereinten Nationen auf den vordersten Plätzen. Warum ist das so? Was machen die Norweger anders als die Deutschen? Sind Norweger wirklich glücklicher? Gibt es das ultimative, das norwegische Geheimrezept für Glück? Und was ist eigentlich typisch norwegisch?

Auch wenn zwischen Berlin und Oslo nur rund 1000 Kilometer Luftlinie liegen, die Begeisterung und Bewunderung für das skandinavische Lebensgefühl hygge nicht größer sein könnten, gibt es doch feine Unterschiede zwischen der deutschen und norwegischen Kultur.

Ich stelle Dir die typischsten norwegischen Traditionen vor.

Berlin im Herzen, always and forever.

Ende der 80er Jahre wurde ich auf einer Insel namens West-Berlin geboren, aufgewachsen bin ich allerdings in der norddeutschen Tiefebene. Dort, wo das Rasen mit dem Fahrrad über die flachen Felder und Wiesen unter bauschigen Wolken eine meiner liebsten Beschäftigungen war.

Direkt nach dem Abi bin ich zurück in die Stadt gezogen, die keine Insel mehr war, sondern Deutschlands vibrierende Hauptstadt. Berlin. Ich habe die Nächte durchgetanzt und bin im Hellen nach Hause gegangen.

Ich habe gelacht, geweint, geliebt, gelitten. Ich vermisse Dich, Berlin. Ich vermisse Deine Seele jeden Tag.

Um meine Sehnsüchte zu stillen und das Berliner Gefühl auch in der Ferne aufrecht zu erhalten, teile ich meine liebsten, traurigsten, aufregendsten und wundervollsten Berliner Geschichten mit Dir.

Oh, das ist so typisch deutsch!

Am Anfang scheint das Leben in einem anderen Land wie eine Schatzsuche. Jeden Tag entdeckt man neue Traditionen, Rituale und Produkte in den Supermarktregalen. Ist die erste Euphorie über das Unbekannte aber verflogen, sucht man oft vergeblich nach Bekanntem aus der Heimat. Je länger ich in Norwegen lebe, desto öfter fallen mir Deutsche Dinge ein, die es in Norwegen (noch) nicht gibt.

Hast Du weitere Fragen?

Denkst Du selbst darüber nach auszuwandern? Oder hast Du Fragen zum Leben in Norwegen? Bist Du auf der Suche nach dem ultimativen Zimtschnecken-Rezept oder den heißesten Bars in Oslo?

Dann schicke mir gerne eine Nachricht!


Foto: Liisa Leesment